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Was ist die DSGVO?

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20. März 2018 - 3 min - Aktualisiert: 26. August 2026

Allgemeine Informationen zur DSGVO

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die DSGVO in der gesamten EU. Sie schafft einheitliche Regeln für den Schutz personenbezogener Daten. In diesem Artikel erklären wir die wichtigsten Grundlagen der DSGVO.

Was ist die DSGVO?

Die DSGVO steht für die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Ab welchem Datum wird die DSGVO aktiv?

Die DSGVO gilt seit dem 25. Mai 2018. Seitdem gelten in der gesamten EU einheitliche Datenschutzregeln.

Worauf hat die DSGVO Auswirkungen?

Die DSGVO hat einen sehr breiten Geltungsbereich und wirkt sich auf viele Bereiche aus. Sie betrifft auf jeden Fall alle Unternehmen, die in der Europäischen Union (EU) ansässig sind.

Verschiedene Arten personenbezogener Daten

Mit der Einführung der DSGVO müssen Personen ihre ausdrückliche Zustimmung zur Erhebung personenbezogener Daten geben. Folgende Daten zählen als personenbezogene Daten:

Personenbezogene Daten: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, aber auch GPS-Standortdaten und beispielsweise die Geräte-ID eines Telefons.

Pseudonymisierte Daten: Diese lassen sich ohne zusätzliche Informationen nicht (direkt) einer Person zuordnen. Sie können auf eine Person zurückgeführt werden, aber nicht direkt zu einer erkennbaren Person. Beispiele sind: IP-Adresse, gehashte E-Mail-Adresse, Bestell-ID, Benutzer-ID, Daten über Tracking-Skripte wie Google Analytics.

Anonyme Daten: Diese fallen nicht unter die DSGVO.

Personenbezogene Daten und pseudonymisierte Daten können nur mit ausdrücklicher Zustimmung für eindeutig spezifizierte, legitime Zwecke verwendet werden und dürfen nicht auf eine Weise weiterverarbeitet werden, die mit diesen Zwecken unvereinbar ist.

Die fünf wichtigsten Säulen der DSGVO

Die wichtigsten Änderungen, die die DSGVO mit sich bringt, lassen sich in die folgenden fünf Säulen unterteilen:

1. Transparenz

Unternehmen müssen betroffene Personen darüber informieren, wie ihre personenbezogenen Daten gesammelt und verarbeitet werden. Dies muss auf verständliche Weise kommuniziert werden.

2. Verantwortung

Unternehmen übernehmen mehr Verantwortung, um selbst nachzuweisen, dass sie sich an das Gesetz halten. Unternehmen haben eine Dokumentationspflicht, eine Nachweispflicht und die Verantwortung, Datenschutzrisiken in Bezug auf personenbezogene Daten zu minimieren.

3. Rechte der Verbraucher

• Das Recht, die eigenen Daten einzusehen, zu bearbeiten oder zu löschen.

• Das Recht, personenbezogene Daten in einem zugänglichen Dateiformat (z. B. Excel) anzufordern und an andere Unternehmen zu übertragen.

• Das Recht, vergessen zu werden: Unternehmen müssen personenbezogene Daten löschen, wenn der Dateninhaber dies verlangt. Dies muss sofort und spätestens innerhalb eines Monats erfolgen. Achtung! Dies gilt auch für Daten, die bereits an Dritte weitergegeben wurden.

4. Meldepflicht bei Datenpannen

Unternehmen sind verpflichtet, eine Datenpanne innerhalb von 72 Stunden zu melden, es sei denn, es kann nachgewiesen werden, dass das Leck keine Gefahr für die betroffenen Personen darstellt.

5. Privacy by Design und Privacy by Default

Privacy by Design stellt sicher, dass Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen personenbezogene Daten standardmäßig technisch und organisatorisch sorgfältig behandeln.

Privacy by Default bedeutet, dass Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um standardmäßig nur die erforderlichen Daten zu sammeln, die für den Zweck, für den sie erhoben werden, notwendig sind.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die DSGVO und für wen gilt sie?

Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist das EU-weite Gesetz, das regelt, wie Organisationen personenbezogene Daten erheben, speichern und verarbeiten. Sie gilt für jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten von Personen in der EU verarbeitet – unabhängig davon, wo das Unternehmen selbst seinen Sitz hat.

Muss meine Webinar-Plattform DSGVO-konform sein?

Ja. Wenn du Daten von Teilnehmenden aus der EU erhebst, beispielsweise Namen, E-Mail-Adressen oder Tracking-Daten, muss deine Webinar-Plattform diese gemäß der DSGVO verarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Einwilligung, der Speicherort der Daten und das Recht auf Vergessenwerden.

Welche personenbezogenen Daten fallen bei Webinaren unter die DSGVO?

Anmeldedaten wie Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie IP-Adressen, Geräte-IDs und Verhaltensdaten, die über Tracking-Skripte wie Google Analytics erfasst werden. Sie fallen entweder als personenbezogene oder als pseudonymisierte Daten unter die DSGVO.

Was passiert, wenn ein Unternehmen die DSGVO nicht einhält?

Verstöße können Untersuchungen und Bußgelder durch Datenschutzbehörden sowie Reputationsschäden zur Folge haben. Unternehmen sind außerdem verpflichtet, Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden zu melden.

Wie stelle ich sicher, dass meine Webinare DSGVO-konform sind?

Achte auf eine Webinar-Plattform mit Datenhosting innerhalb der EU, integrierter Einwilligungsverwaltung und klaren Auftragsverarbeitungsverträgen. Als europäischer Anbieter ist WebinarGeek standardmäßig DSGVO-konform.

Wo erfahre ich mehr über die DSGVO und WebinarGeek?

Unser Blogbeitrag „WebinarGeek und die DSGVO“ erklärt genau, wie unsere Plattform die Daten deines Accounts und deiner Teilnehmenden verarbeitet und die Datenschutzvorgaben erfüllt.

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